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Der Kuss der Kali

Die Zeitungsannonce eines Privatdetektivs in Zürich wird für Aldo Roth zum Beginn einer abenteuerlichen Reise durch eine Welt des Zaubers, ein Eintreten in den prächtigen Garten der Verlockungen und mitten ins dornige Gestrüpp des Verbrechens. Voller Neugier und Tatendrang lässt er sich auf alles ein, was von gebildeten, grosszügigen und hilfsbereiten Menschen an ihn heran getragen wird.

Mit dem Auftrag, geheime Dokumente und einen grösseren Geldbetrag nach Bombay zu bringen und dort weitere Instruktionen entgegen zu nehmen, erhält er die Gelegenheit, etwas Geld zu verdienen, für einige Wochen kostenlos durch Indien zu reisen, den grossartigen Baudenkmälern und lebendigen Kulturen Indiens zu begegnen.

Schon nach kurzer Zeit wird er in den geheimnisvollen und sinnlichen Kult um die schwarze Göttin Kali eingeführt, gerät in eine peinliche Situation, in kleine Schwierigkeiten, die er aber durch eine Gefälligkeit meistern kann. So scheint es.

Doch mit jedem Schritt tappt der ahnungslose Aldo Roth fortan auf den Abgrund zu, in die tödliche Falle, die schon vor seiner Ankunft in Indien für ihn ausgelegt worden ist.

Ein Zufall, ein Geistesblitz, eine kleine Narretei, und alles läuft auf einmal ganz anders. Aber selbst jetzt merkt er nicht, was mit ihm wirklich geschieht und geschehen sollte.

Man begleitet Aldo bei seinen Abenteuern. Man ist sich aber nicht bewusst, dass man zwei Geschichten liest. Erst am Schluss wird klar, dass all die aufregenden Abenteuer inszenierte Teile eines üblen Komplotts sind. Es scheint grotesk: Was er erlebt, ist nicht, was ihm geschieht. Hinter seiner Wirklichkeit steckt eine andere Wirklichkeit, getrennt durch den Schleier des Maya.

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