art | aktuelles | biographie | kontakt | links
Meine Bilder sind allesamt eher Aquarell- bzw. Ölzeichnungen als Aquarell- bzw Ölmalereien. Der konzeptionelle Hintergrund meines Schaffens ist im Bildband PLANKTON IN TON beschrieben, wo Barbara Basting abschliessend festhält:

„Amedeo Baumgartner verbindet mit seiner künstlerischen Tätigkeit eine durchdachte Wahrnehmungstheorie; sein programmatischer Anspruch, wiederum in seinen eigenen Worten, ist eine „Sensibilisierung für die faszinierende Banalität in der Natur, für die Freiheit in deren ästhetischer Interpretation.“ Seine Bilder sind zu verstehen als„Anregung der Fantasie, als Aufforderung, mit Auge und Geist eigene Welten zu schaffen, um sich selbst aus der Gefangenschaft zementierter Seh- und Denkgewohnheiten zu befreien.“ Beides ist in unserer bilderreichen Gesellschaft ein zentrales Anliegen. Denn unsere Denk- und Verständnisprozesse werden von den omnipräsenten Strategien einer ausgeklügelten visuellen Kommunikation beherrscht, die weniger auf Analyse von Bildern als auf Überwältigung durch sie setzt. Künstlerische Arbeiten, die uns über Abbildungsverhältnisse nachdenken lassen, die schliesslich immer auch Weltverhältnisse sind, sind daher wichtige Beiträge zur Entwicklung einer Kultur der visuellen Analyse. Dass es inzwischen sehr viele verschiedene Wege gibt, diesen Anspruch zu erfüllen, ist jedem klar, der die zeitgenössische Kunstszene aufmerksam verfolgt. Amedeo Baumgartners Beitrag erweist sich in diesem vielstimmigen Chor als so originell wie eigenständig.“

Nächste Ausstellung: siehe Aktuelles
My pictures are rather aquarell or oil drawings than aquarell or oil paintings. The philosophical background is described in my book PLANKTON IN TON (only in German language) in which Barbara Basting concludes in her reflections about my artwork:

„Amedeo Baumgartner connects an elaborate theory of perception with his artistic activities. The programmatic demand of his artwork is a‘sensitisation for the fascinating banality in nature and for the freedom of its aesthetic interpretation’. His pictures must be conceived as a‘stimulation of your fantasy, as an invitation to create your own worlds with your eyes and your spirit, to free yourself from the confinement of cemented habits of perceiving and thinking.’ Either is a central concern in our society which is so rich in pictures. For our processes of reflection and comprehension are dominated by the omnipresent strategies of an elaborate visual communication which does not really focus on analysing pictures but on overwhelming us by pictures. Therefore, artistic works which make us think about imaging conditions, being always also conditions of the world, are important contributions to the development of a culture of visual analysis. For everybody who observes the contemporary art-scenes it is clear that in the meantime there are many different ways to meet these ambitions. The artwork of Amedeo Baumgartner proves to be a very inventive and independent contribution in this many-voiced choir.”

Next exhibition: see Aktuelles